Die ersten 90 Tage mit einem KI-Betriebssystem
Kein Umbau über Nacht. Ein realistischer Fahrplan für das erste Quartal, so wie ich ihn selbst bei WEMALO durchlaufen habe.
Warum die ersten 90 Tage entscheiden
Die meisten KI-Projekte scheitern nicht am Tag 200, sondern schon in den ersten Wochen: zu viele Baustellen gleichzeitig, kein sichtbarer Fortschritt, Frust im Team. Ich gehe deshalb bewusst in einem festen Rhythmus vor, egal wie groß das Unternehmen ist.
Monat für Monat
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Tag 1–30
Einen Engpass finden und verstehen
Ich schaue mir mit Ihnen an, wo im Unternehmen heute die meiste wiederkehrende Zeit gebunden ist. Kein Workshop mit bunten Karten, sondern ein konkreter Blick in Ihren Alltag. Am Ende steht ein einziger Bereich, mit dem wir starten.
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Tag 31–60
Den ersten KI-Agenten bauen und testen
Für genau diesen Bereich entsteht ein erster Agent, angebunden an Ihre echten Systeme und Daten. Er läuft parallel zum bestehenden Prozess, damit nichts ausfällt, während wir ihn einspielen.
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Tag 61–90
Übergeben, messen, nachschärfen
Der Agent übernimmt die Aufgabe im echten Betrieb. Wir schauen gemeinsam, was er tatsächlich abnimmt, wo er noch nachjustiert werden muss, und legen fest, welcher Bereich als Nächstes drankommt.
Was in dieser Phase bewusst nicht passiert
Kein kompletter Umbau aller Abteilungen gleichzeitig, keine große interne Ankündigung, kein Ersetzen von Menschen. Die ersten 90 Tage sind ein Beweis im Kleinen, nicht die große Transformation. Mehr dazu, warum diese Reihenfolge zählt, in meinem Artikel zu Prozessautomatisierung und KI-Orchestrierung.
Wie es danach weitergeht
Was in den ersten 90 Tagen funktioniert, wird ausgebaut, angelehnt an das schrittweise Vorgehen, das ich auf der Angebotsseite beschreibe. Manche Unternehmen brauchen für den nächsten Bereich vier Wochen, manche ein halbes Jahr, das hängt von der Komplexität ab, nicht von einem festen Zeitplan.
Welcher Bereich wäre bei Ihnen der Startpunkt?
Das finden wir im Erstgespräch gemeinsam heraus.
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